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             Die Praxis und das "Spitzohr"

 

                                            Ich_Messe_2009

 

 

Der Beruf des Tierheilpraktikers wäre in der modernen Entwicklung fast untergegangen, wäre ihm nicht der Umdenkungsprozeß der Menschen entgegengekommen, der ihn in seiner Berufsauffassung bestärkt. So ist der Beruf des Tierheilpraktikers nicht, wie von tierärztlicher Seite oft behauptet wird, ein überflüssiges Überbleibsel aus dem Mittelalter, sondern ein moderner Beruf, der sich durch sein praktisches Verständnis und die Berücksichtigung biologischer Abläufe und Kreisläufe auszeichnet.
Die natürliche Behandlung mit homöopathischen und pflanzlichen Arzneimitteln, Physiotherapie aber auch die Beratung der Tierhalter über Fütterungs- und Haltungs-probleme sind Zentrum der Tätigkeit. So ist der Tierheilpraktiker, ausgestattet mit dem Erfahrungsschatz vieler Generationen und natürlicher Begabung auch in Zukunft ein selbstständiger Beruf, der seinen Tätigkeitsbereich neben den ausgebildeten Tier-ärzten findet.

Chronische Hautkrankheiten, Tumore, Pilzerkrankungen, Immunschwächen, Atemwegserkrankungen sowie eine Vielzahl von Erkrankungen des Bewegungsapparates und der Psyche sind nur einige Krankheiten, die in hohem Maße zugenommen haben. Begleitet wird dieser Umstand, dass unsere Haustiere vermehrt Krankheitsbilder zeigen, die es früher in der jetzigen Art und Intensität nicht gab.
Die Ursachen dieser Erkrankungen sind nicht einer einzelnen Störung zuzuordnen, sondern vielmehr der Effekt einer Großzahl von Störfaktoren. In der Schulmedizin wird dieser Häufung wenig Beachtung geschenkt und so sind die Heilerfolge oft nur von kurzer Dauer.

Der Tierheilpraktiker stützt sich bei seiner Arbeit auf die Grundlagen aller Bedürfnisse des Tieres, umsorgt, behandelt und heilt mit altbewährten Methoden, wobei das Tier als Ganzes gesehen wird:

Nicht die Symptome sollen überdeckt, sondern die Ursachen von Störungen erkannt und für immer beseitigt werden!

Naturheilverfahren helfen bei akuten und chronischen Erkrankungen, soweit noch keine organischen Schäden bestehen oder der Organismus stark genug ist, eine Selbstregulation durchzuführen.
Die Zusammenarbeit mit Tierärzten wird dabei in bestimmten Fällen unerlässlich sein, denn die Naturheilkunde kann keine Operationen ersetzen, ebenso können notwendige Medikamente nicht verordnet werden, die der gesetzlichen Verschreibungspflicht unterliegen. Hier setzt die aufbauende Begleittherapie auf naturheilkundlicher Basis ein.

 

 

Seven_und_SPitzohr_im_berg

 

 

 

Camar_2

 

 

Seven_und_Spitzohr
























































 

 

 

Aktualisiert (Freitag, den 23. Juli 2010 um 21:36 Uhr)